Aktuelles für Einspeisende

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Aktuelles für Einspeiser
Ein Interessent sucht mit dem Handy am Laptop nach aktuellen Neuigkeiten zum Thema Einspeisung.

Bleiben Sie zum Thema Einspeisung auf dem Laufenden: Neuigkeiten rund um den Ablesekartenversand, aktuelle Projekte oder Änderungen gesetzlicher Grundlagen finden Sie hier:

Unser Portal für Einspeisende – Überblick von der Anfrage bis zur Abrechnung

Sie möchten eine Photovoltaikanlage errichten? In unserem Portal haben Sie die Möglichkeit Ihren Vorgang bei einer Anlagenleistung bis 30 kWp von der Anfrage bis zur Abrechnung zu verfolgen und papierlos abzuwickeln. Dies ist nur eines der vielen Vorteile unseres Onlineverfahrens. Unter „Sie möchten einspeisen?“ erhalten Sie in einem Kurzvideo weitere nützliche Informationen.

Sie möchten einspeisen?

Auslaufende EEG-Förderung

Ab dem Jahr 2021 läuft für die ersten Erzeugungsanlagen die EEG-Förderung aus, soweit es sich nicht um Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Wasserkraft handelt. In den Folgejahren wird dies immer mehr EEG-Anlagenbetreiber betreffen.

Mit dem Kabinettsbeschluss des EEG 2021 vom 23.09.2020 wurden die Regelungen zur auslaufenden EEG-Förderung grundlegend überarbeitet. Die nachfolgenden Informationen sind ein vorläufiger Stand des Gesetzgebungsverfahrens und können sich bis zur tatsächlichen Verabschiedung ändern.

Wie wird sich die Umsatzsteuersenkung ab 1. Juli 2020 auf meine ab Juli ausgezahlten Abschläge auswirken?

 

Eine Anpassung der bestehenden Abschläge ist nicht notwendig. Bereits angelegte Abschlagspläne bleiben mit 19% Umsatzsteuer bestehen. Wir werden die Senkung der Umsatzsteuer für den Zeitraum 01.07.2020 – 31.12.2020 in der Jahresrechnung berücksichtigen.

Neu erstellte Abschlagspläne enthalten bis zum 31.12.2020 den Steuersatz von 16%. Ab dem 01.01.2021 wird eine Umsatzsteuer von 19% angesetzt.

Wie werden Sie die Umsatzsteuersenkung in meiner Jahresabrechnung zur Einspeisung berücksichtigen? Muss ich Zählerstände mitteilen?

Natürlich werden auch wir die temporäre Umsatzsteuersenkung in Ihrer Jahresabrechnung Ihrer Einspeiseanlage berücksichtigen. In dem Zeitraum 1. Juli bis einschl. 31. Dezember 2020 werden wir den Umsatzsteuersatz von 16% ansetzen.

Sie müssen uns keinen Zählerstand zum 1. Juli 2020 mitteilen, wir werden diesen auf Basis Ihres bereits gemeldeten Zählerstand 31. Dezember 2019 und dem Zählerstand 31. Dezember 2020 rechnerisch ermitteln.
Wenn Sie trotzdem Ihre Zählerstände mitteilen möchten, können Sie diese online unter https://iam.westnetz.de/fuer-energieverbraucher/Zwischenablesung mitteilen.

Den Zählerstand zum 31. Dezember 2020 müssen Sie uns für ihre jährliche Einspeiseabrechnung mitteilen. Dafür werden Sie Ende des Jahres eine Ableseaufforderung erhalten.

Anmeldepflicht im Marktstammdatenregister (MaStRV)

Um das hohe Maß an Versorgungssicherheit in Deutschland weiterhin zu gewährleisten, ist die Energieversorgung auf genaue Informationen, z. B. der vielen dezentralen Erzeugungsanlagen, angewiesen. Aus diesem Grund ist die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) mit ihrer Novellierung am 21.11.2018 in Kraft getreten und das zugehörige Webportal seit dem 31.01.2019 aktiv.

Sie möchten Ihre Anlage im Marktstammdatenregister registrieren? Dann beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Betreiben Sie eine Bestandsanlage, die vor dem 01.07.2017 in Betrieb genommen wurde und bei der anschließend keine Leistungsänderung erfolgt ist?
    ⇒ Für die Registrierung im Webportal haben Sie zwei Jahre Zeit! Bitte warten Sie unser Anschreiben ab, es enthält individualisierte Hinweise für Ihre Anlage.

  • Betreiben Sie eine Bestandsanlage, die zwischen dem 01.07.2017 und dem 30.01.2019 in Betrieb genommen wurde bzw. bei der in diesem Zeitraum eine Leistungsänderung erfolgt ist?
    ⇒ Für die Registrierung gibt es verschiedene Fristen. Bitte prüfen Sie hier die durch die BNetzA veröffentliche Liste. Diese finden Sie hier.

 

Wichtig:
Informationen rund um das Marktstammdatenregister sowie dessen Webportal finden Sie direkt auf den Seiten der Bundesnetzagentur

Bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen

Eine Vielzahl von Windenergieanlagen (WEA) sind bereits heute mit einer Nachtkennzeichnung zur Flugsicherung ausgestattet. Um die Akzeptanz zum Bau von neuen WEA zu erhöhen, hat der Gesetzgeber festgelegt, dass diese ab dem 01.07.2021 mit einer BNK ausgerüstet werden müssen.

 

Die Umsetzung der BNK ist vergütungsrelevant und gilt sowohl für Neuanlagen als auch für Bestandsanlagen. Sollten die Nachweise beim Netzbetreiber nicht fristgerecht vorliegen, muss die Vergütung der WEA ab dem 01.07.2021 bis zur Umsetzung der BNK auf den Marktwert reduziert werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen, kann eine WEA von der BNK befreit werden. Bitte reichen Sie bei uns folgende Nachweise zur Umsetzung oder Befreiung von der BNK ein:

 
Nachweise zur Umsetzung der BNK
  • eine formlose Erklärung vom Anlagenbetreiber zum Einbau der BNK
  • das positive Ergebnis der Baumusterprüfung sowie die geänderte BImSchG-Genehmigung
  • das Inbetriebnahme-Protokoll der BNK

Nachweise zur Befreiung der Nachtkennzeichnungspflicht

  • die BImSchG-Genehmigung der Anlage oder sonstige behördliche Bescheinigung,  z. B. für WEA <= 100 m Gesamthöhe

Nachweise zur Befreiung von der BNK

  • Bestätigung durch die Bundesnetzagentur, wenn die Ausrüstung mit einer BNK wirtschaftlich unzumutbar (Kosten > 3 % der Restumsatzerlöse bis zum Ende der Förderdauer) ist oder 
  • Inbetriebsetzungsprotokoll der WEA, wenn keine Nachrüstung erforderlich (z.B. Auslaufen des Zahlungsanspruches innerhalb von 3 Jahren ab Beginn der Nachrüstpflicht) oder
  • BImSchG-Genehmigung oder eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Genehmigungs- oder Luftverkehrsbehörde, dass die BNK nicht zulässig ist, wenn sich die WEA im Nahbereich eines Flugplatzes befindet

Bitte reichen Sie zum Nachweis der Befreiung von der BNK das hier hinterlegte Formular ein.

Weitere Informationen zur BNK finden Sie hier, in unserer FAQ Liste.

 

EEG-Umlage

Durch die EEG-Umlage, die ein fester Bestandteil des Preises für Stromlieferungen ist, wird die Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien refinanziert und auf die Stromkundinnen und -kunden verteilt. Von den Übertragungsnetzbetreibern wird die Höhe der EEG-Umlage jährlich ermittelt und auf deren gemeinsamer Internetplattform www.netztransparenz.de veröffentlicht.

Seit dem EEG 2014 wird bei neuen Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 10 kW und nach Anlagenänderungen grundsätzlich auch für Strommengen, die der Eigenversorgung dienen, eine reduzierte EEG-Umlage erhoben. Für den Drittverbrauch ist die volle EEG-Umlage in Rechnung zu stellen.

Wesentliche Änderungen durch das EEG 2017 zur EEG-Umlage ab 2018 bei Erweiterung, Erneuerung oder Ersatz von Bestandsanlagen

Rechtslage bis zum 31.12.2017: Wurde eine Bestandsanlage bis zum 31.12.2017 an demselben Standort erneuert, erweitert oder ersetzt, ohne dass sich die installierte Leistung um mehr als 30 % erhöhte, blieb der Bestandsschutz trotz der Maßnahme bestehen und die eigenverbrauchten Strommengen waren weiterhin von der Erhebung der EEG-Umlage befreit. Bei einer Erhöhung der installierten Leistung um mehr als 30 %, unterfielen die in der Stromerzeugungsanlage zur Eigenversorgung erzeugten Strommengen in vollem Umfang der Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage.

Rechtslage ab dem 01.01.2018: Ab dem 01.01.2018 führt auch eine Erneuerung oder Ersetzung einer Bestandsanlage ohne Leistungserhöhung gemäß § 61e EEG 2017 zu einer EEG-Umlagepflicht der zur Eigenversorgung erzeugten Strommengen in Höhe von 20 %.

Ab dem 01.01.2018 führt eine Leistungserhöhung von Bestandsanlagen zur EEG-Umlagepflicht. Die Inanspruchnahme der verminderten EEG-Umlage ist bei Einhaltung der Voraussetzungen des § 61 EEG 2017 möglich.

Meldepflichten des Anlagenbetreibenden gegenüber der Westnetz GmbH

Die Meldepflichten sind aufgeteilt in Basisangaben und Angaben zur umlagepflichtigen Strommenge.

Bei der Anmeldung Ihrer Erzeugungsanlage zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme haben wir die erforderlichen Basisangaben zur Bewertung hinsichtlich der EEG-Umlagepflicht erfasst. Zu diesen Basisangaben gehören Informationen zur Eigen- oder Drittversorgung (Eigenversorgungskonzept), zur installierten Leistung sowie die Grundlage zur EEG-Umlagen-Privilegierung.

Bitte beachten Sie, dass Sie uns Änderungen an Ihrer Anlage bzw. Ihrem Eigenversorgungskonzept unverzüglich in Ihrem eigenen Interesse und zur Erfüllung der Vorgaben zum EEG mitteilen müssen. 

Fragebogen EEG-Umlage

Darüber hinaus müssen jährlich die EEG-umlagepflichtigen Strommengen ermittelt werden. Bei fernauslesbaren Zählern (registrierende Lastgangmessung – RLM) greifen wir auf diese Daten zu – eine zusätzliche Meldung von Ihnen ist in der Regel nicht erforderlich. Bei Messungen, die jährlich vor Ort abgelesen werden, teilen Sie uns bitte bis spätestens zum 28.02. des Folgejahres die Zählerstände z. B. über die Ihnen zugeschickten Ablesekarten zum Jahresende mit.

Bitte beachten Sie, dass wir hier nur allgemein über eine ggf. bestehende Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage gegenüber dem Netzbetreiber informieren können. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Pflichten, die Sie im Hinblick auf die von Ihnen betriebene Anlage treffen sowie möglicherweise bestehende Mitteilungspflichten gegenüber der Bundesnetzagentur oder dem zuständigen Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH bzw. Tennet TSO GmbH müssen Sie in eigener Verantwortung prüfen und erfüllen.

EEG-Umlage bei Speichern

Speicher werden hinsichtlich der EEG-Umlage besonders betrachtet. Die EEG-Umlage für den eingespeicherten Strom reduziert sich innerhalb der Saldierungsperiode in der Höhe und dem Umfang, in der EEG-Umlage für den ausgespeicherten Strom gezahlt wird, höchstens auf null. Strom für Speicherverluste ist von der EEG-Umlage befreit. Auf der Grundlage der von Ihnen zum jeweiligen Ende der Saldierungsperiode mitgeteilten Zählerstände setzen wir diese Privilegien um. 

Zur Ermittlung der Speicherverluste können Sie uns das Berechnungstool, welches von den Übertragungsnetzbetreibern unter dem Link https://www.netztransparenz.de/EEG/Umlageprivileg-fuer-Stromspeicher bereit steht, zum Ende der Saldierungsperiode elektronisch übermitteln (an: eegumlage@westnetz.de). Ansonsten nehmen wir zu Beginn der Saldierungsperiode einen leeren und zum Ende der Saldierungsperiode einen vollen Speicher an.   

 

Messkonzept 7 – Mieterstrommodell – Belieferung Dritter

Was muss bei der Belieferung Dritter mit Energie aus meiner Erzeugungsanlage beachtet werden?

Bei einer Belieferung Dritter mit elektrischer Energie sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

  1. Letztverbrauchende müssen die Möglichkeit haben, ihren Stromlieferanten selbst zu wählen.
  2. Für die an Dritte gelieferte Energiemenge muss eine EEG-Umlage abgeführt werden.
  3. Für die Inanspruchnahme des Stromzuschlags für mietende Personen müssen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sein. 

Wie erfolgt der Wechsel in die Belieferung durch einen Fremdlieferanten?

Gemäß § 20 d EnWG hat jeder Letztverbrauchende das Recht seinen Stromlieferanten frei zu wählen. 

Wenn eine Kundin oder ein Kunde aus Ihrer Erzeugungsanlage in die Belieferung durch einen dritten Stromlieferanten wechseln möchte, sind Sie sowie der Verteilnetzbetreiber zur Mitwirkung verpflichtet.

Es bestehen zwei unterschiedliche Möglichkeiten den Lieferantenwechsel zu realisieren:

  1. Für den Bezug des Letztverbrauchenden wird ein neuer Zähler parallel zu der Übergabemessung Ihrer Erzeugungsanlage installiert. Hierzu ist durch eine/n eingetragene/n Elektroinstallateur/in die Anlage entsprechend umzubauen und ein Inbetriebsetzungsauftrag für den Zählereinbau bei der Westnetz GmbH einzureichen. Nach Zählereinbau kann ein Stromlieferant die Belieferung übernehmen.
  2. Für den Bezug des Letztverbrauchenden wird durch einen Messstellenbetreiber in Reihe zur Übergabemessung ein Unterzähler für den Bezug des Letztverbrauchenden zum Wechseltermin eingebaut (oder falls bereits ein Zähler eines wettbewerblichen Messstellenbetreibers installiert ist an den Verteilnetzbetreiber gemeldet). Hierzu senden Sie das ausgefüllte Formular „Anmeldung zur Erstellung einer Marktlokation in einer Kundenanlage“ spätestens 10 Werktage vor dem geplanten Lieferantenwechsel an mieterstrom@westnetz.de. Die Westnetz GmbH teilt Ihnen die Markt- und Messlokation über welche die betroffene Kundin oder der betroffene Kunde zukünftig beliefert wird mit. Entweder muss ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber zum Wechseltermin auf die genannte Messlokation einen Zählereinbau (inkl. Zählerständen) an die Westnetz GmbH melden oder die Westnetz GmbH muss als grundzuständiger Messstellenbetreiber durch einen Inbetriebsetzungsauftrag einer eingetragenen Elektroinstallateurin oder eines eingetragenen Elektroinstallateurs mit dem Zählereinbau zum Wechseltermin beauftragt werden. Nach Zählereinbau durch den grundzuständigen Messstellenbetreiber oder nach Verarbeitung der Zählereinbaumeldung des wettbewerblichen Messstellenbetreibers kann ein Stromlieferant die Belieferung des Letztverbrauchenden übernehmen.

Bei Fragen zum Lieferantenwechsel in Mieterstromanlagen helfen wir Ihnen unter 0800 93786389 mit dem Stichwort „Mieterstrom“ gerne weiter.

Wie erfolgt der Wechsel in die Belieferung mit Strom für Mietende?

Wenn Sie eine Kundin oder einen Kunden der sich in der Belieferung durch einen fremden Stromlieferanten befindet, in die Belieferung mit Strom für Mietende übernehmen möchten, muss der bestehende Bezugszähler des Letztverbrauchenden demontiert werden oder es muss vom Messstellenbetreiber eine Demontagemeldung an den Verteilnetzbetreiber gesendet werden. Bevor Sie die Belieferung eines Dritten mit elektrischer Energie aufnehmen können und der bestehende Bezugszähler des Letztverbrauchenden demontiert werden kann, benötigt die Westnetz GmbH eine Kündigungsbestätigung des bisherigen Stromlieferanten. Wenn die Westnetz GmbH Messstellenbetreiber der Lieferstelle ist, ist durch eine eingetragene Elektroinstallateurin oder einen eingetragenen Elektroinstallateur ein Inbetriebsetzungsauftrag für die Demontage des Zählers bei der Westnetz GmbH einzureichen. Beim Messstellenbetrieb durch einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber (wMSB) darf der Zähler erst nach Bestätigung der Westnetz demontiert werden. Durch den wMSB ist die Demontage des Zählers an den Verteilnetzbetreiber zu melden. Ohne eine entsprechende Demontagemeldung fällt der Letztverbrauchende in die Belieferung durch den zuständigen Grundversorger.

Wie wird bei Belieferung Dritter mit der EEG-Umlage umgegangen?

Wenn Sie aus Ihrer Erzeugungsanlage Dritte mit elektrischer Energie beliefern, ist auf diese Energiemenge 100 % EEG-Umlage an den zuständigen Übertragungsnetzbetreiber (Amprion GmbH oder TenneT TSO GmbH) abzuführen. Die Meldung der an Dritte gelieferten Energiemengen können Sie nur direkt beim zuständigen Übertragungsnetzbetreiber melden.

Unter folgendem Link können Sie die Meldung der EEG-Umlagepflicht beim zuständigen Übertragungsnetzbetreiber vornehmen:

Amprion GmbH
TenneT TSO GmbH

Im Gebiet der Westnetz GmbH ist die Tennet TSO GmbH im Landkreis Sulingen (Niedersachsen) und in Schleswig-Holstein der zuständige Übertragungsnetzbetreiber. In allen anderen Gebieten ist die Amprion GmbH der zuständige Übertragungsnetzbetreiber.

Damit die Westnetz GmbH nicht zusätzlich EEG-Umlage für den Selbstverbrauch aus Ihrer Anlage in Rechnung stellt, melden Sie bitte die Belieferung Dritter aus Ihrer Erzeugungsanlage über das Formular „Fragebogen EEG-Umlage“ an die Westnetz GmbH.

Was muss ich tun, um den PV-Stromzuschlag für Mietende zu erhalten?

Wenn Sie für die aus der Photovoltaikanlage an Dritte gelieferte Energiemengen den Stromzuschlag für Mietende geltend machen möchten, müssen folgende Punkte erfüllt sein und dem Verteilnetzbetreiber nachgewiesen werden:

  1. Die Inanspruchnahme des Stromzuschlages für Mietende muss vor Belieferung Dritter der BNetzA im Marktstammdatenregister angezeigt werden und der jährliche Zubausektor von 500 MW/a darf noch nicht ausgeschöpft sein (hierzu reichen Sie uns einen Registrierungsnachweis ein).
  2. Die Photovoltaikanlage wurde nach dem 25.07.2017 in Betrieb genommen.
  3. Mindestens 40 % der Fläche des Gebäudes auf dem die Anlage errichtet wurde dienen dem Wohnen (bitte bestätigen Sie uns die Einhaltung der Voraussetzung schriftlich und reichen Sie einen Nutzungsplan des betroffenen Gebäudes ein).
  4. Die Energielieferung erfolgt in unmittelbare räumliche Nähe ohne Netzdurchleitung (hierzu reichen Sie bitte einen Lageplan mit sämtlichen Verbrauchsstellen und allen Erzeugungseinheiten ein).
  5. Die PV-Anlagen auf dem Gebäude sind in Summe kleiner 100 kW.
  6. Alle sonstigen Vergütungsvoraussetzungen für die Auszahlung der EEG-Umlage (z.B. die allgemeine Meldung der Anlage ins Marktstammdatenregister der BNetzA, die Inbetriebsetzung des Einspeisemanagements) müssen erfüllt sein.

PV-Modulersatz / PV-Austauschregelung

Es gibt verschiedene Gründe, warum Anlagenbetreibende von Photovoltaikanlagen einzelne oder mehrere PV-Module ersetzen wollen (beispielsweise aufgrund eines technischen Defekts, einer Beschädigung oder eines Diebstahls). Dieser Ersatz kann Auswirkungen auf die Vergütung haben, sodass diese Einzelfälle seitens des Netzbetreibers geprüft werden müssen. Entsprechend sind Ersetzungsvorgänge immer unverzüglich dem Netzbetreiber mitzuteilen, unabhängig davon, ob die ersetzende(n) Anlage(n) eine geringere, die gleiche oder eine höhere Leistung aufweisen als die ursprüngliche(n) Anlage(n). Ergänzend möchten wir Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass durch Austauschvorgänge ausgelöste Leistungsänderungen immer im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur zu melden sind.

Ablesekartenversand

Als einspeisende Person unseres Netzgebiets erhalten Sie zur Ablesung Ihrer Zähler regelmäßig postalisch eine Ablesekarte von uns. Ihnen werden darauf verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, uns die benötigten Zählerstände für die Jahresabrechnung mitzuteilen. Unsere Zählererklärungen und die Beispiel-Ablesekarte helfen Ihnen ebenfalls bei der Ablesung:

zur Erklärung der Zählerstandseingabe

Sie haben Ihre Jahresabrechnung bereits erhalten und jetzt Fragen dazu? Hier finden Sie einige Beispiel-Abrechnungen für häufig genutzte Messkonzepte.

Änderung gesetzlicher Grundlagen

Da sich die gesetzlichen Grundlagen für Erneuerbare Energien regelmäßig anpassen, kommt es bei diesem Thema häufig zu Änderungen.

Zu den Änderungen