Redispatch 2.0

Damit wir Ihre Anliegen schnellstmöglich bearbeiten können, haben wir folgende kundenspezifische Kontaktadressen für Sie eingerichtet:

Aktueller Hinweis – Go Live Connect+

Gemäß dem Einführungsszenario des BDEWs soll der Austausch der initialen Stammdaten zwischen dem Einsatzverantwortlichen (EIV) und dem Netzbetreibern über den Data-Provider ab dem 1. Juli 2021 beginnen. Für die Westnetz GmbH übernimmt RAIDA (RAIDA.de) die Funktionalitäten des Data-Providers gemäß Festlegung BK6-20-059. Die Westnetz ist ab sofort über RAIDA-System erreichbar.

Wichtige Informationen für Einsatzverantwortliche (EIVs)

Mit der Nutzung der Datenaustauschplattform Connect+ bestätigen Sie als Marktakteur (Anlagenbetreiber, Bilanzkreisverantwortlicher, Lieferant bzw. Einsatzverantwortlicher) gegenüber der Westnetz GmbH, dass die hier verlinkten Anforderungen an die Marktakteure für die Nutzung von RAIDA befolgt werden. Die Bestätigung erfolgt über das Akzeptieren der Anforderungen des Anschlussnetzbetreibers an die Marktakteure für die Nutzung von RAIDA durch die o. g. Marktakteure im Rahmen des Registrierungsprozesses des RAIDA-Systems auf der Internetseite RAIDA.de. Für die Westnetz GmbH übernimmt RAIDA die die Funktionalitäten des Data-Providers gemäß Festlegung BK6-20-059.

Anforderungen an die Marktakteure für die Nutzung von RAIDA ab 01.07.2021 

Aktuell werden durch Redispatch Überlastungen während der Stromübertragung im Höchstspannungsnetz der Übertragungsnetzbetreiber vermieden und somit die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems gewährleistet.

Die Regelungen zum erweiterten Redispatch-Prozess (Redispatch 2.0) wurden im Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABeG 2.0, Inkrafttreten am 17. Mai 2019) aufgenommen und sind ab dem 1. Oktober 2021 von allen Marktpartnern, wie z.B. Anlagenbetreibern, Direktvermarktern oder Netzbetreibern, umzusetzen.

Die Gesetzesänderung stellt neue Herausforderungen auch in den Bereichen Marktprozesse, Kommunikation, Datenbedarfe und -austausch dar. Zukünftig sind auch Verteilnetzbetreiber betroffen, die bisher das Einspeisemanagement nicht als Instrument genutzt haben. Derzeitig nehmen am Redispatch der Übertragungsnetzbetreiber nur konventionelle Erzeugungsanlagen mit mehr als 10 Megawatt (MW) installierter Nennleistung zur Vermeidung von Netzengpässen teil. Zukünftig werden alle Erzeugungsanlagen ab 100 Kilowatt (kW) und nachrangig auch alle steuerbaren Erzeugungsanlagen kleiner gleich 100 kW in Redispatch-Maßnahmen einbezogen. Dazu gehören dann neben Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) auch Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) sowie Speicheranlagen.

Die Westnetz GmbH hat die Herausforderungen zum Aufbau völlig neuer Prozesse für die Behandlung von Netzengpässen angenommen. Die wichtige Rolle der Verteilnetzbetreiber im Gesamtsystem und im Rahmen der Energiewende wird damit unterstrichen.

Redispatch 2.0 ab 01.10.21

Redispatch 2.0 - Weitere Fragen