Straßenbeleuchtung

Informationen zur Berechnung der Netzentgelte

Straßenbeleuchtung bei Nacht.

Für die Netznutzungsabrechnung der Straßenbeleuchtung werden wir zukünftig ein vereinfachtes Abrechnungsverfahren einsetzen. Hierfür greifen wir nur auf die Daten der Zählerablesung zurück. 

Rahmenbedingungen zur Abrechnung der Straßenbeleuchtung bis 31.12.2020

  • Die Netzentgeltberechnung erfolgt nach dem Arbeits- und Leistungspreissystem gemäß unserer Preisblätter.
  • Der Abrechnungszeitraum ist das Kalenderjahr.
  • Der gemessene Stromverbrauch aller kommunalen Straßenbeleuchtungseinrichtungen und eventuell der berechnete Verbrauch für Leuchten ohne Messung wird auf einen abrechnungs- und bilanzierungsrelevanten virtuellen Summenzählpunkt aggregiert.
  • Zusätzlich zur Netznutzungsrechnung wird ein Berechnungsnachweis mit den tatsächlich abgelesenen und auf das Jahresende hochgerechneten Verbrauchswerten zur Verfügung gestellt.
 

Rahmenbedingungen zur Abrechnung der Straßenbeleuchtung ab 01.01.2021

  • Die Netzentgeltberechnung erfolgt nach einem Mischpreisverfahren, dabei wird mit den veröffentlichten Leistungs- und Arbeitspreisen über die durchschnittliche Brenndauer der Straßenbeleuchtungsanlagen ein Mischpreis gebildet und als reines Arbeitspreismodell abgerechnet. 
  • Der Abrechnungszeitraum ist das Kalenderjahr.
  • Das virtuelle Konstrukt wurde zum 31.12.2020 aufgelöst. Die Netznutzung der Straßenbeleuchtung wird je Lieferstelle gegenüber dem jeweiligen Stromlieferanten abgerechnet.
  • Neue zählergemessene Straßenbeleuchtungsanlagen (z.B. neues Wohngebiet oder Umbau/Versetzung von Straßenbeleuchtungsanlagen aufgrund von Straßenbauarbeiten) sind von der Kommune an den jeweiligen Stromlieferanten zu melden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die neuen zählergemessenen Straßenbeleuchtungsanlagen nicht in die Grund- und Ersatzversorgung gemeldet werden.

 

Informationen zum Entgelt für die Entnahme durch Straßenbeleuchtungsanlagen sowie unsere Preisblätter entnehmen Sie auch folgenden Dokumenten: